In den Augen meines Großvaters
NEUERSCHEINUNG FEBRUAR 2004
„Nicht anklagen, sondern verstehen – aber nicht verzeihen“ (INTERVIEW):
https://homasmedicus.de/wp-content/uploads/2025/12/interview_nicht_anklagen.pdf

„… eine traurig-schöne Geschichte, die nicht vergehen will.“
DER SPIEGEL 17/2004 / „Diener dreier Herren“
„Dass ein vorzüglicher Roman zustande kam, das ist die besondere Qualität des Buches.“
Sigrid Löffler in LITERATUREN 06/2004
„Seine Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden, maskiert er durch elegante Kühle …“
Christoph Stölzl in Die Welt / „Sagen, was ist“ vom 20. März 2004
„Aus einem wackeligen Amateurfoto holen sie eine atmosphärische Szene heraus (Medicus), … wo umgekehrt das historische Bild klar und scharf wird – wie in Medicus‘ detektivischer Ausforschung der Schuld seines Großvaters im Partisanenkrieg …. „
Ulrich Raulff in der Süddeutschen Zeitung / „Großvater und Gral“ vom 8. März 2004
„…, so beeindruckend ist, wie Medicus es schafft, einsehbar und einsichtig zu machen, dass es die entlastende und aufbauende Objektivität der Vergangenheit, die er anstrebt, nicht gibt. … Ein weiterer Gewinn ist, dass das Buch zu einer hochinteressanten Quelle über den Mittelstand der östlichen Weimarer Republik und ihrer Folgen geworden ist.“
Caroline Neubaur in der Süddeutschen Zeitung / „Tod in der Toskana“ vom 2. März 2004
„‚In den Augen meines Großvaters‘ ist ein bewegender Bericht über die Gegenwärtigkeit des Vergangenen mit der warnenden Einsicht, dass das Bereden und das Verschweigen gleichermaßen Instrumente der Vertuschung sein können.“
3sat / 29. März 2004
Wilhelm Crisolli war Generalmajor der Wehrmacht und wurde 1944 von Partisanen in der Toskana bei einem Überfall erschossen. 1945 floh die Familie aus Hinterpommern in den Westen. Nach dem zweiten Weltkrieg schwieg seine Familie über die Person Wilhelm Crisollis und die Gründe für die Erschießung blieben im Dunkeln, weil niemand in der Familie an dieser Geschichte rühren wollte. Erst der Enkel, Thomas Medicus, wagt die Annäherung an den Großvater und macht schmerzliche Entdeckungen.
„Ich hatte mir Aufklärung verschaffen wollen, über meinen Großvater, meine Herkunft, über mich selbst. Ich hatte Zeitzeugen befragt, geriet aber immer wieder in das Dilemma, ihren Aussagen nicht oder nicht mehr vollständig vertrauen zu können. Eine der wenigen Gewißheiten, die ich dabei hatte mitnehmen können, war die, daß sich Ereignisse nachträglich konstruierten und es mir überlassen blieb, ob ich die Deutungen sortieren oder durch neue, eigene ergänzen wollte.“
Weiterführende Infos unter:
https://www.amazon.de/den-Augen-meines-Gro%C3%9Fvaters/dp/3421055777

Bibliographie
Herausgeber: Deutsche Verlags-Anstalt
Erscheinungstermin: 10.02.2004
Lieferstatus: Gebraucht (private Anbieter)
ISBN-10: 3421055777
ISBN-13: 978-3421055774
262 Seiten
Autor: Thomas Medicus
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