ÜberLeben im Umbruch: Am Beispiel Wittenberge: Ansichten einer fragmentierten Gesellschaft
NEUERSCHEINUNG SEPTEMBER 2011

„Einst war Wittenberge in Brandenburg eine blühende Industriestadt mit dem modernsten Nähmaschinenwerk Europas. Anfang der 1990er Jahre wird abgewickelt: Innerhalb von Tagen büßen Tausende ihren Arbeitsplatz ein; die Menschen verlieren ihre Identität, ihren Stolz, manche ihre Heimat. Von ehemals 33 000 EinwohnerInnen 1989 leben heute noch knapp 19 000 in Wittenberge, und die Schrumpfung setzt sich fort. Was heißt das für die soziale Struktur? Bedeutet es Aufbruch oder Resignation; wer geht, wer bleibt? Wie wird das »Überleben« organisiert? Was hält die Gesellschaft noch zusammen und was ist auch positiv an Umbrüchen? Zwischen 2007 und 2010 haben sich Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen sowie Theaterschaffende und PerformancekünstlerInnen in Wittenberge eingerichtet, mit den Menschen gesprochen, Fotos gemacht, Theaterstücke entwickelt und Aufführungen organisiert. Dabei sind Wissenschaft, Kunst und Alltag eine ungewöhnliche Verbindung eingegangen, die ganz neue Perspektiven auf gesellschaftliche Umbrüche hervorbringt und zeigt, dass Wittenberge exemplarisch für einen strukturellen Wandel in unserer heutigen Zeit in ganz Europa steht.“
Buchrückseite
„Städte schrumpfen, Gesellschaften verändern sich – und was passiert mit den Menschen? Um dieser Frage nachzugehen, haben Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen sowie Theater-schaffende und PerformancekünstlerInnen mit den Menschen in Wittenberge gesprochen, Fotos gemacht, Theaterstücke entwickelt und Aufführungen organisiert. Wissenschaft, Kunst und Alltag sind eine ungewöhnliche Verbindung eingegangen, die sich in richtungsweisenden Forschungsansätzen spiegelt und ein Kaleidoskop einer Gesellschaft abbildet, das weit über Wittenberge hinausreicht. Wittenberge steht exemplarisch für einen strukturellen Wandel schrumpfender Städte und gesellschaftlicher Umbrüche; ein Wandel, der weit reichende Konsequenzen hat und deren Folgen noch nicht abzusehen sind.“
Klappentext
Zwischen 2007 und 2010 machen sich Sozialwissenschaftler und Theaterschaffende auf den Weg nach Wittenberge in Brandenburg, einer Kleinstadt, ziemlich genau in der Mitte zwischen Hamburg und Berlin gelegen.
Wittenberge war einst eine blühende Industriestadt mit dem modernsten Nähmaschinenwerk Europas. Anfang der 1990er Jahre wird abgewickelt: Innerhalb von Tagen verlieren Tausende ihren Arbeitsplatz, blühende (Industrie-)Landschaften verfallen zu staubigen Steppen. Die Menschen verlieren ihre Identität, ihren Stolz und ihre Heimat. Von ehemals 33.000 EinwohnerInnen 1989 leben heute noch knapp 19.000 in Wittenberge, und die Schrumpfung setzt sich fort.
Wittenberge steht für Deindustrialisierung, Fragmentierung der Gesellschaft, Entleerung.
Was heißt das für die soziale Struktur? Bedeutet es Aufbruch oder Resignation; wer geht, wer bleibt? Wie wird das »Überleben« organisiert? Was hält die Gesellschaft noch zusammen und was ist auch positiv an Umbrüchen? Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen sowie Theaterschaffende und PerformancekünstlerInnen haben sich in Wittenberge eingerichtet und mit den Menschen gesprochen, Fotos gemacht, Theaterstücke entwickelt und Aufführungen organisiert. Dabei sind Wissenschaft und Kunst eine ungewöhnliche Verbindung eingegangen, die ganz neue Perspektiven auf gesellschaftliche Umbrüche hervorbringt.
Weiterführende Infos unter:
https://www.amazon.de/%C3%9CberLeben-Umbruch-Beispiel-Wittenberge-fragmentierten/dp/3868542337

Bibliographie
Herausgeber: Hamburger Edition
Erscheinungstermin: 23.11.2011
Lieferstatus: Sofort per Download lieferbar
ISBN-10: 3868542337
ISBN-13: 978-3868542332
360 Seiten
Autoren: Heinz Bude, Thomas Medicus, Andreas Willisch (Hg.)
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